KI-Ethik-Pionierin Kay Firth-Butterfield: Wie wir mit KI koexistieren können
Am Rande des World Economic Forum in Davos hatten wir im Januar 2026 das Privileg, Kay Firth-Butterfield gemeinsam mit meiner Co-Autorin Christine Papadopoulos zu interviewen.
Kay ist eine wahre Pionierin in der KI-Ethik – die weltweit erste Chief AI Ethics Officer, ehemalige Leiterin des Bereichs KI beim Weltwirtschaftsforum, TIME 100 Impact Awardee 2024 und CEO von Good Tech Advisory.
Eine Pionierin der KI-Ethik
Kay Firth-Butterfield gehört zu den wenigen Menschen, die die Entwicklung der künstlichen Intelligenz nicht nur beobachten, sondern aktiv mitgestalten. Als weltweit erste Chief AI Ethics Officer und ehemalige Leiterin des KI-Bereichs beim Weltwirtschaftsforum hat sie ein einzigartiges Verständnis dafür entwickelt, wie wir KI verantwortungsvoll in unser Leben integrieren können.
Wir diskutierten ihr neues Buch “Coexisting with AI: Work, Love, and Play in a Changing World” – ein umfassender Leitfaden, der die Auswirkungen von KI auf alle Lebensphasen untersucht, von der Kindheit bis ins hohe Alter.
Die wichtigsten Erkenntnisse aus unserem Gespräch
Was uns aus dem Interview besonders beschäftigt:
KI ist weder nur eine Bedrohung noch nur eine Chance – sie ist eine Transformation, die wir durchdacht navigieren müssen. Kay betont, dass das Verstehen von KI keine Option mehr ist: Führungskräfte, Eltern, Pädagogen und alle Menschen brauchen praktische Orientierung, um das Potenzial von KI zu nutzen und gleichzeitig ihre Risiken zu minimieren.
Ihr Buch überbrückt die Lücke zwischen technischer Komplexität und realer Anwendung – und ist damit zur Pflichtlektüre für alle geworden, die diese Technologie gestalten oder von ihr gestaltet werden.
Eine gemeinsame Vision
Als Autoren von “KIQ – der Künstliche Intelligenz Quotient” schätzen Christine und ich Kays menschenzentrierten Ansatz zur KI-Governance sehr. Ihre Vision bringt es auf den Punkt:
“We can see the future coming – let’s design the future we want.”
Diese Haltung teilen wir vollständig. Die Frage ist nicht ob wir mit KI koexistieren werden – sondern wie gut wir es tun. Genau das ist der Kern des KIQ.
Ein herzliches Dankeschön an die Organisatoren des AI House Davos: Merantix Group, Nicole Büttner, Rasmus Rothe, Louisa Hillegaart, ETH AI Center und Alex Ilic mit ihren Teams für die Schaffung eines so lebendigen Raums für diese wichtigen Gespräche. Und ebenfalls vielen Dank an die DLD Conference – Steffi Czerny, Alessia Sinzger und Team, wo Kay in der Woche zuvor in München bei “It’s gonna be wild!” gesprochen hat.